Tanz Sport Club Tanzfreunde Allgäu e.V., Scheiberweg 17a, D-87459 Pfronten, Tel.: +49 (0) 8363 - 92 60 84
Italofox


 
Dieser Tanz ist genau das Richtige für diejenigen, denen der Discofox zu schnell ist und zu hektisch wirkt. Italofox ist eine Alternative zum Discofox: ruhig, lässig, gemütlich, romantisch, trotzdem auffällig! 
 
Italofox wird auch gern als erotische Variante des Discofox bezeichnet. Nahtlose Übergänge vom und in den Discofox sind während des Tanzens jederzeit möglich, aber nicht erforderlich, sobald man tiefer in die Italofox-Materie einsteigt. Eng bei einander getanzte und harmonisch geführte Bewegungen machen den besonderen Kick aus, der sowohl die Tänzer als auch die Zuschauer begeistert. Die Kombination mit und das Einstreuen von Elementen aus Salsa, Bachata, Tango Argentino uva. ist möglich. 
 
Italofox ist auf aktuelle Disco-Musik tanzbar; es muss nicht immer italienische Popmusik aus den 80ern sein! Lassen Sie sich bei einem Tanz-Workshop für Beginner davon überzeugen. 
 
Unser erfahrenes Trainerpaar, das bereits 2012 den Italofox ins Füssener Land brachte, wird Sie in den Bann dieses wunderbaren Tanzes ziehen.
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Disco-Walzer (neu im Ostallgäu und exklusiv nur bei uns!!)


 
Sie lieben Wiener-Walzer-Musik? 
Sie haben Probleme mit der Technik des Wieners Walzers?
 
Dieser Tanz verbindet zwei Tänze, die zunächst nicht zusammen gehören: Wiener Walzer und Discofox. Sie werden sehen und lernen, wie die Dynamik des Discofox mit der Eleganz des Wiener Walzers eine neue Verbindung eingeht. Der Disco-Walzer bringt den ¾-Takt in ein neues Licht.  
 
Er ist etwas für diejenigen, die mit der Technik des Wiener Walzers nicht zurecht kommen. Der Disco-Walzer wird allen, die gesundheitliche Probleme haben, den Spaß des ¾-Takts zurückbringen. Und wo haben Sie schon den Platz, den Sie für einen richtigen Wiener Walzer brauchen?
Auf Bällen definitiv nicht!
 
„Es gibt keinen Grund mehr, bei Wiener-Walzer-Musik die Tanzfläche zu verlassen“ 
Discofox
Der Discofox ist der weltweit bekannteste Tanz: schnell, akrobatisch, atemberaubend. Er ist aber leider auch der meist unterschätzte Tanz, in Sachen Dynamik, Geschwindigkeit und Gesundheit.
  
Lernen Sie bei uns, wie Sie Ihre Angst vor diesem schnellen Tanz verlieren. Mit einer neuen, international anerkannten Methode werden Sie langsam an die Geschwindigkeit des Discofox herangeführt. 

Lassen Sie sich überraschen!

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Salsa
Dieser Tanz verbindet mehrere verschiedene Tanzstile miteinander. Seine Ursprünge sind nicht nur im englischen Kontratanz des 17. Jahrhunderts zu finden, den die Eroberer nach Lateinamerika brachten, sondern auch in den rituellen Gruppentänzen der mittelamerikanischen Ureinwohner und der dorthin verschleppten Sklaven Afrikas. 
 
Nach Ende des 2. Weltkrieges emigrierten unzählige Menschen aus Kuba, Puerto-Rico, Kolumbien und Venezuela nach Nordamerika. So trafen in Städten wie New York zwangsläufig viele Kulturen, einschließlich deren Musik und Tänze, aufeinander. In den "Sessions" wurden die Tanzarten so vermischt, dass eine "Soße" (= Salsa) aus unterschiedlichen Tänzen entstand. Die wichtigsten Einflüsse kamen aus der Rumba, dem aus dem Kontratanz hervorgegangenen Danzón, dem Mambo, Son und Latin-Jazz. In den 80ern schwappte die Salsawelle nach Deutschland. 
 
Auch populär geworden durch den Film "Dirty Dancing", der im Jahr 1963 spielt. Dort wird allerdings Mambo getanzt. 
 
Heute unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Salsa und Mambo. Irrtümlicherweise werden sie aber immer noch als "gleich" bezeichnet. Es gibt in der Salsa diverse Stile: "L.A.-Style" on 1, "N.Y.-Style" on 2, Cuban oder Casino Style, Cumbia Style, um nur die wichtigsten zu nennen. Darüber hinaus findet man auch noch die "Rueda de Casino". Hier tanzen mehrere Paare synchron im Kreis. Mit Phrasenwechsel in der Musik werden Spaßelemente wie Partnerwechsel eingestreut - unterstützt durch laute Ausrufe oder sexuell anzügliche Posen -, die diese Tanzform recht beliebt macht. Ein mittanzender oder außenstehender Caller (=Ansager) ruft die entsprechende Figurengruppe den Tänzern zu. In der Rueda wird in "Cuban Style" und "New York Style" unterschieden. International setzt sich aber zunehmend der "Miami Style" durch, der die verschiedenen Kommandos der Figurenfolgen vereinheitlicht. 
 
Der Salsamusik liegt der Clave-Rhythmus zugrunde. Dieser unterscheidet sich durch einen 2/3- oder 3/2-Rhythmus und stellt deshalb den Salsa-Anfänger vor eine große Herausforderung. 

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West Coast Swing - der Alleskönner unter den Tänzen
Wie es der Name schon sagt, fand dieser Tanz seinen Ursprung in der Swingfamilie. Zum ersten Mal tauchte er in den 1930er Jahren im SAVOY BALLROOM, New York, auf. Über die wahre Entstehungsgeschichte sind sich die Swingtanz-Forscher jedoch nicht einig. Sicher ist, dass Ende der 30er Jahre die Version des sog. Savoy Style Lindy über verschiedene Wege nach Kalifornien kam. Daraus entwickelte sich letztendlich der West Coast Swing. 
 
Man erzählt sich sogar, dass der WCS für Filmproduktionen besonders attraktiv gewesen sei. Da die Kameralinsen anfangs keine Weitwinkel besaßen, war dieser Tanz, bei dem die Frauen den Platz wechselten und die Männer an nahezu gleicher Stelle tanzten, ideal. Außerdem wird gemunkelt, dass auch die kleinen Nachtclubs von Los Angeles dazu beitrugen, diesen vor allem platzsparenden Linientanz zu fördern. 
 
Seit seinem Entstehen in den 1940er Jahren entwickelt sich der West Coast Swing stetig weiter. Die Tänzerinnen und Tänzer greifen dabei zeitgenössische, aktuelle Musikströmungen auf. Die Musik wird durch immer neue Tanzbewegungen und -figuren interpretiert und passend umgesetzt. Es wird auch gern auf bewährte Figuren aus Salsa, Discofox, Kizomba und anderen Swingtänzen zurückgegriffen. Die musikalische Bandbreite, auf die der West Coast Swing getanzt werden kann, ist grenzenlos. Sie reicht von Blues über Swing, R'n'B, Hip Hop, Funk bis hin zum Clubsound und aktueller Swing-POP-Musik. Die Musikstücke sollten eher comtemporary sein, damit die Tänzer die Musik frei interpretieren können.  
 
Seine Liniendynamik (Slot), die weiche, fast zarte Führung des "Leaders" und die dadurch entstehenden fließenden Bewegungen und die atemberaubenden Drehfiguren machen den WCS zu einem der faszinierendsten Tänze unserer Zeit.  
 
Mit dem Jack & Jill, die wohl wichtigste Turnierform im West Coast Swing, wird eine Führungsqualität erreicht, wie sie in anderen Tänzen nur selten anzutreffen ist. Beim Jack & Jill wissen weder die Tänzerinnen noch die Tänzer, mit welchem/r Partner/in sie tanzen werden. Auch die Musik ist eine Überraschung.  
 
Mittlerweile hat der West Coast Swing auch die Tanzflächen Europas erobert. Ihn auf aktuelle Musik zu tanzen, macht unheimlich Spass. 
 
Sicherlich werden wir im West Coast Swing keinen neuen Tanz finden, aber für den einen oder anderen wird er bestimmt zur neuen Leidenschaft! 
Swing-Boogie
Der Swing-Woogie ist ein Gesellschaftstanz, der aus der Familie der Swing-Tänze stammt. In Deutschland wird Boogie-Woogie als Oberbegriff für eine Vielzahl von Swing-Tanzstilen genutzt. Wir unterrichten den 6er-Schritt-Boogie.

Er kann zu jeder Art Swing-Pop-Musik getanzt werden; ob von früher oder von heute.

Slow Foxtrott
Der Slow Foxtrott ist im Erscheinungsbild der ruhigste Standardtanz und zeichnet sich durch seine getragenen, fließenden und raumgreifenden Bewegungen aus. Die Grundlage hierfür ist das Nachempfinden der natürlichen Gehbewegung. 

Der Slowfox, wie er auch kurz genannt wird, verkörpert von allen Standardtänzen am ehesten das englische Understatement.

Bachata
Der Bachata entstand, ähnlich wie die Salsa, aus unterschiedlichen Einflüssen lateinamerikanischer Musik. Die Mischung aus Gitarrenklängen, Bongos und diversen anderen Instrumenten geht unter die Haut, da die meist romantischen Musikstücke häufig von unerfüllter Liebe handeln.  
 
Da der Bachata sehr eng und hüftbetont getanzt wird, zählt er zu den erotischen Latino-Tänzen. Er ist kein standardisierter Tanz und somit ergeben sich unzählige Variationen und Bewegungsabläufe. So ist es im Grunde nicht verwunderlich, dass auch Figuren aus anderen Latino-Tänzen mit einfließen. 
 
Dieser Tanz ist in der Karibik sehr verbreitet und erfreut sich auch bei uns wachsender Beliebtheit. 
 
Der Bachata darf heute auf keinem Salsa-Event fehlen.  

Wiener Walzer
Der Wiener Walzer ist einer der ältesten Gesellschaftstanz, der seit 1963 zum Welttanzprogramm gehört. Mit 60 Takten pro Minute ist er der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Die hohe Kunst des perfekten Wiener Walzers besteht darin, die Bewegung trotz des hohen Tempos ruhig und weich aussehen zu lassen.

Die Geschichte des Wiener Walzers beginnt mit seiner erstmaligen Erwähnung 1797 in Breslau, wobei das „walzen“ im Sinne „von sich drehen“ wesentlich älteren Datums ist. Der Begriff Wiener Walzer wurde in Wien selbst 1807 erstmals verwendet. Insbesondere der Rechtswalzer war zunächst wegen Unzüchtigkeit, vor allem wegen der innigen Berührung der Paare, in sogenannten „besseren Kreisen“ verpönt. Beliebtheit gewann er durch den Wiener Kongress 1814/15.  

Die berühmten Musikstücke der Komponisten Josef Lanner, Johann Strauß, Johann Strauß Sohn und ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Pjotr Iljitsch Tschaikowski machten ihn zu einer europaweit respektierten musikalischen Gattung. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts stand der Walzer in der Wiener Operette stets im Zentrum. Er wurde ursprünglich sehr schnell getanzt und erfuhr erst im Lauf des beginnenden 20. Jahrhunderts die heutige „schwebende“ Form.  

In den 1910er Jahren begann in Deutschland aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und internationaler Einflüsse ein „Walzersterben“. Modernere und dynamischere Tanzformen aus Übersee setzten sich durch. Der ehemalige k.u.k.-Offizier Karl von Mirkowitsch machte den Wiener Walzer nach dem Ersten Weltkrieg wieder gesellschafts- und turnierfähig, in dem er den Stil änderte.
 
Seit 1932 tanzt man den Wiener Walzer auf Turnieren. Der Nürnberger Tanzlehrer Paul Krebs (1915–2010) verband 1951 die altösterreichische Walzertradition mit dem englischen Stil. Bei dem Tanzfestival in Blackpool im gleichen Jahr feierte er große Erfolge. Seitdem ist der Wiener Walzer als gleichberechtigter Standardtanz anerkannt.  

Der Wiener Walzer war in seiner Geschichte Ausdruck gehemmter politischer Umbruchsstimmungen und wurde beispielsweise als „Marseillaise des Herzens“ (Eduard Hanslick) bezeichnet, er solle „Wien die Revolution erspart haben“, während Johann Strauss selbst „Napoléon Autrichien“ (Heinrich Laube) genannt wurde.  

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